3. Biblisch prophetisches Heiligtums Bild / Un-Zeitalter am Anfang


Biblisch prophetisches Heiligtums Bild / Un-Zeitalter am Anfang


Die Propheten geben uns ganz andere Information als Levitikus (3. Buch Mose), die Weisung für die Priester.

Das erste Heiligtum

Über das erste Heiligtum wird durch Propheten folgendermaßen berichtet:


Jeremia 17,12–13 (ELB 2006)

12 Thron der Herrlichkeit (Heiligtum), erhaben von Anbeginn, Stätte unseres Heiligtums!

13 Hoffnung Israels, YaHuWaH (HERR)! Alle, die dich verlassen, werden zuschanden werden. – Und die von mir abweichen, werden in die Erde geschrieben werden; denn sie haben YaHuWaH (den HERRN), die Quelle lebendigen Wassers, verlassen.


Das Wort Anbeginn – erste – mit der Strong Nr. H7223 kann auch Vorzeit bedeuten, das heißt, bevor Zeit gerechnet wurde, war der Vater YaHuWaH schon der vorzeitliche, – erste – Thron der Herrlichkeit, also Heiligtum. Kann ebenso mit dem zeitlichen Anfang auch der Erste, daraus ergibt sich, von Zeitrechnung an ist Er auch allein der erste Thron der Herrlichkeit / Heiligtum.

Warum denken Sie automatisch an dieses Heiligtum?


Ich erinnere mich zurück, wie ich begeistert war, als ich aus den Gesichtern der Propheten erkannte, dass im Himmel vermeintlich „dasselbe Heiligtum“ dargestellt wurde, wie auf der Erde in der Stiftshütte, welches in der Mitte des Lagers Israels, gewesen ist.


Stimmt das wirklich? War dieses Heiligtum das erste Heiligtum? Ist dieses Heiligtum die Offenbarungsform, der Wille Gottes, nach welchem „Grundsatz“ Gott seinen Heilsplan und seine Gegenwart offenbart? Dass ein Gott, sich in diesem Heiligtum offenbart, ist außer Frage. Aber welcher Gott offenbart sich in diesem Heiligtum, Gott der Höchste? YaHuWaH der Allmächtige, oder nur der sogenannte, der nicht allmächtige? Alle beide werden in der Bibel öfter einfach nur als Gott bezeichnet. Ja, das ist ein wesentlicher Unterschied und wenn jemand diesen Unterschied nicht berücksichtigt, hat er in der ganzen Bibel endlose Widersprüche.


Merke:


Zeitliche Dimension

  • Anfang ohne Zeitrechnung. „Un-zeitliche“ Reihenfolge
  • Erste Schöpfung, Himmel und Erde. Ohne Himmelskörper Sonne, Mond usw …
  • Das erste Heiligtum ist YaHuWaH, der Höchste selbst!
  • Das erste Heiligtum ist ohne Priester
  • Das erste Heiligtum ist ohne Opfer / keine Sünde


Die biblisch prophetischen Aussagen betonen, dass diese Herrlichkeit, der Thron der Herrlichkeit ist, YaHuWaH der Allmächtige allein und ER gibt diese Ehre niemanden.

Jesaja 48,11 (ELB 2006)

Um meinetwillen, um meinetwillen will ich es tun – denn wie würde mein Name entweiht werden! –, und meine Ehre gebe ich keinem anderen.


Das Wort Ehre in Jesaja 48,11 und Herrlichkeit in Jeremia 17,12 wird mit demselben Wort der Strong Nummer H3519 geschrieben. Das bedeutet, wenn YaHuWaH der Allmächtige seine Herrlichkeit niemanden gibt, wie dies in Jesaja 48,11 geschrieben steht, dann bedeutet das, dass der Herr Jesus selbst ebenso in diesem niemanden inbegriffen ist. Der Herr Jesus bekommt diese Herrlichkeit auch nicht!


Jeremia 17,13 wird im Neuen Testament pervers missbraucht.

Jeremia 17,13 (ELB 2006)

Hoffnung Israels, YaHuWaH (HERR)! Alle, die dich verlassen, werden zuschanden werden. – Und die von mir abweichen, werden in die Erde geschrieben; denn sie haben YaHuWaH (den HERRN), die Quelle lebendigen Wassers, verlassen.

Johannes 7,38 (ELB 2006)

Wer an mich – Jesus – glaubt, wie die Schrift gesagt hat, aus seinem Leibe werden Ströme lebendigen Wassers fließen.


Bei Johannes wird betont, wie die Schrift sagt. Die Schrift spricht von YaHuWaH, dem Höchsten, welcher allein das einzige wahre Heiligtum, Quelle des lebendigen Wassers und Thron des Heiligtums ist. Jesus ist nicht YaHuWaH. Wenn in jemanden dieser YaHuWaH wohnt, dann wird aus ihm, Quelle des lebendigen Wassers fließen, denn ER allein ist die Quelle des Wassers des Lebens! Hier sollte der „Zauberstab, das Wort HERR“ aus YaHuWaH, als HERR der Allmächtige zum Herrn Jesus umwandeln. Somit könnte man behaupten, dass, wenn jemand an den Herrn (Jesus) glaubt, wie die Schrift sagt, werden aus seinem Leib Ströme lebendigen Wassers fließen. Nur die Schrift sagt so etwas nicht. Das heißt, wenn in jemandem YaHuWaH der Allmächtige thront, aus seinem Inneren wird die Quelle lebendigen Wasser hervorbrechen. Wenn jemand diese Quelle verlässt oder mit anderem Herrn verwechselt, weicht er ab von der Quelle des lebendigen Wassers und wird beschämt. Dies sollte aber nach Johannes auf dem Herrn Jesus umgewandelt werden. Das geht nach der prophetischen Verkündigung nicht! Die Schrift zur Zeit Jesus, waren Mose und die Propheten, das waren die Schriften zur Zeit des Johannes. Damals gab es noch kein geschriebenes neues Testament in der heutigen Form.


Johannes 7,38 entspricht einer Urkundenfälschung, wo der Begriff Herr für den Zweck, die Quelle des lebendigen Wassers zu verlassen, als Werkzeug gebraucht wird. Natürlich ist es besser, wenn jemand nur das Neue Testament liest, denn in dem Fall hat er keinen Vergleich, wie es wirklich in der Schrift steht. Dieser Begriff Herr birgt seine Arglist nicht nur in der geistlichen Form, sondern ebenso in bürgerlichen Dimensionen.


Als Krönung sagt YaHuWaH der Allmächtige durch den Prophet Jesaja, um meinetwillen, um meinetwillen will ich es tun (vergeben) und nicht wie es gelehrt wird, tue es um des Namen deines Sohnes (Jesus) willen. Also wenn es nicht um YaHuWaH des Allmächtigen Willen, vergeben wird, wird sein Name, sein Heiligtum entweiht.

Jesaja 48,11 (ELB 2006)

Um meinetwillen, um meinetwillen will ich es tun – denn wie würde mein Name (YaHuWaH) entweiht werden! –, und meine Ehre gebe ich keinem anderen.


Nach dem Prophet Jeremia und anderen Propheten, ist YaHuWaH der Allmächtige, der einzig alleinige Thron der Herrlichkeit, Stätte unseres Heiligtums und niemand anderes.


Jeremia 17,12–13 (ELB 2006)

12 Thron der Herrlichkeit (Heiligtum), erhaben von Anbeginn, Stätte unseres Heiligtums!

13 Hoffnung Israels, YaHuWaH (HERR)! Alle, die dich verlassen, werden zuschanden werden. – Und die von mir abweichen, werden in die Erde geschrieben werden; denn sie haben YaHuWaH (den HERRN), die Quelle lebendigen Wassers, verlassen.


Zeitlich der Erste und in seinem Wesen der Erste, darum ist von uns, sein Charakter, Ansehen, Würde, Autorität, Verehrung und Funktion immer als erstes, originale Muster zu betrachten.


Bevor wir weitergehen, lasst uns noch kurz anhalten und eine wichtige Frage beantworten. Diese Frage scheint so naiv zu sein, aber trotzdem eine, die die wichtigste Aussagekraft und Antwort umfasst.

Heiligtümer als Recht und Gerechtigkeits-System

Zunächst einmal, wenn ich vom Thron spreche, das ist der Ort, von wo Regierung ausgeht. Gleichzeitig wird nicht nur der Herrscher offenbart, der auf dem Thron sitzt, definiert, sondern ebenso, der Ort des Thrones, als auch sein Territorium und sein Rechtssystem.


Diese wichtigen Elemente müssen immer berücksichtigt werden, wenn es um Heiligtum / Thron geht.

Psalm 90,1–2 (ELB 2006)

1 Ein Gebet von Mose, dem Mann Gottes. Herr, du bist unsere Wohnung (Heiligtum) gewesen von Generation zu Generation.

2 Ehe die Berge geboren waren und du die Erde und die Welt erschaffen hattest, von Ewigkeit zu Ewigkeit bist du, Gott.


Jesaja 8,13–14 (ELB 2006)

13 Den YaHuWaH (HERRN) der Heerscharen, den sollt ihr heiligen! Er sei eure Furcht, und er sei euer Schrecken!

14 Und er (YaHuWaH) – nicht Jesus, nicht die Stiftshütte – wird zum Heiligtum sein und zum Stein des Anstoßes und zum Fels des Strauchelns für die beiden Häuser Israel, zum Klappnetz und zur Falle für die Bewohner Jerusalems.


Jesaja 66,1 (ELB 2006)

1 So spricht YaHuWaH (der HERR) – nicht Herr Jesus –: Der Himmel ist mein Thron und die Erde der Schemel meiner Füße. Wo wäre denn das Haus, (Heiligtum) das ihr mir bauen könntet, und wo denn der Ort meines Ruhesitzes?


Die Propheten Jeremia, Jesaja und andere sagen ganz klar, dass dieser Thron der Herrlichkeit – also Heiligtum – der Vater YaHuWaH selbst ist. Weder Jesus noch der Engel YaHuWaH. Nur der Vater YaHuWaH allein.

Heiligtümer Vergleich zwischen den prophetischen, Abra-ha-m-itischen, Aaronitischen priesterlichen Heiligtümern.

Merken Sie den wesentlichen Unterschied in dem nächsten Zitat, wo Aussage und Gegenaussage, nicht von demselben „Gott Wesen“ kommen kann:

Genesis 26,4–5 (ELB 2006)

4 Und ich werde deine Nachkommen zahlreich machen wie die Sterne des Himmels ... deinen Nachkommen alle diese Länder geben; ...

5 dafür, dass Abraham meiner Stimme gehorcht und

  • meine Vorschriften gehalten hat,
  • meine Gebote,
  • meine Ordnungen und
  • meine Gesetze.


Exodus 25,8 (SLT)

Und sie sollen mir ein Heiligtum machen, damit ich in ihrer Mitte wohne!


Gegen-Aussage:


Jesaja 66,1 (ELB 2006)

So spricht YaHuWaH (der HERR): Der Himmel ist mein Thron und die Erde der Schemel meiner Füße. Wo wäre denn das Haus, (Heiligtum) das ihr mir bauen könntet,


Das ist doch das absolute Gegenteil, Aussage und Gegen-Aussage. Welche Aussage ist für uns bindend? Das soll jeder für sich selbst beantworten. Nun aus dieser Heiligtums-Thematik werden theologische Klonungsmethoden entfaltet und versucht diese beiden pro und kontra Aussagen, zu einer zu vermengen. Deswegen stößt man sich seit Jahrtausenden an diesen „zwei Stolpersteinen“, denn entweder der „erste Stein?“ ist das Heiligtum,


Genesis 28,22 (BB)

Dann soll ein Gotteshaus (Heiligtum) an dem Ort entstehen, wo ich den Kultstein aufgestellt habe. Ich werde dir den zehnten Teil von allem geben, was du mir schenkst.«


oder


Jesaja 8,14 (ELB 2006)

Und er YaHuWaH – (nicht Jesus, nicht die Stifthütte) – wird zum Heiligtum sein und zum Stein des Anstoßes und zum Fels des Strauchelns für die beiden Häuser Israel, zum Klappnetz und zur Falle für die Bewohner Jerusalems.


der Stein des Anstoßes, der durchgehend einen Vermischungsversuch bis zum endlosen Widerspruch in sich birgt. Nach Meinung der meisten christlichen Theologen ist Jesus dieser Stein, woran sich die beiden Häuser Israel stoßen. Aber gleichzeitig wird behauptet, die Gemeinde stellt das Haus Israel dar. Somit bezieht sich dieser Stolperstein ebenso auf das Christentum.


Beeindruckend ist auf jeden Fall, dass auch der „erste Heiligtums-Stein“ dieser „Jakobs-Stein“ bis heute (Jahr 2023) ein „Heiligtum“ ist, denn dies ist der Schwur-Stein bei der Zeremonie der Krönung der englischen Könige.


Links:

Legendärer Schicksalsstein wird zur Krönung von Charles III an London verliehen - Zeit - derStandard.de › Wissen und Gesellschaft


Mythen-Jäger: Das Jakobskissen - ZDFmediathek


Weiterhin ist es erwähnenswert, worauf in den nächsten Beiträgen eingegangen wird, das Wort Bethel entsteht durch eine Identitätstäuschung, in dem aus Lus, „plötz-lich“ Bethel wird.


Genesis 28,19 (BB)

19 Jakob nannte den Ort Beth-El, das heißt: Haus Gottes. Zuvor hieß der Ort Lus.


Lus bedeutet übersetzt Mandelbaum und war eine Stadt im Land der Hethiter. Dem Propheten Jeremia wird dadurch der Ursprung der zehn Stämme Jakob = Israel prä-sentiert, als er berufen wird, sieht er einen Ableger dieses Mandelbaumes (Lus).


Jeremia 1,11 (BB)

11 Ein weiteres Wort des HERRN kam zu mir. Er fragte mich: »Was siehst du, Jeremia?« Ich antwortete: »Ich sehe einen Mandelzweig.«


Dieser Mandelzweig ist ein fundamentales-Element des Priestertums Abra-ha-ms, denn in diesem ersten Heiligtum wurde der erste Altar von Abram errichtet, danach durch Jakob als Gottes-Haus zum Heiligtum mit Öl gesalbt.


Genesis 31,13 (BB)

Ich bin der Gott, der dir in Beth-El erschienen ist. Dort hast du einen Kultstein mit Öl eingerieben und mir ein feierliches Versprechen gegeben. Mach dich jetzt auf und zieh weg aus diesem Land! Kehre zurück in das Land, in dem deine Verwandtschaft lebt!


(1. Mo 28,18; 35,14) Deswegen wird die prophetische Identifizierung so dargestellt:


Hesekiel 16,3 (BB)

Sag: So spricht Gott, der HERR, zu Jerusalem! Du stammst aus dem Land der Kanaaniter, dort bist du zur Welt gekommen. Dein Vater war ein Amoriter und deine Mutter eine Hetiterin.

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